Vergleich von 4 Top Wallboxen für zu Hause 2026

Vergleich von Wallboxen: Top 4 Modelle für Ihr Zuhause

Top 4 Wallboxen im Vergleich: Delta, EM2GO, Ultimate Speed & Sungrow

In diesem Beitrag erhalten Sie einen praxisnahen Vergleich von Wallboxen. Wir vergleichen die Modelle Delta AC MAX Basic, EM2GO, Ultimate Speed und Sungrow und zeigen, welche Wallbox sich für Einfamilienhäuser, Mehrparteienobjekte oder Photovoltaikanlagen am besten eignet.

Wer eine Wallbox auswählt, sollte nicht nur auf die kW-Zahl schauen. Entscheidend sind auch Anschlussart (Kabel oder Typ-2-Buchse), Zugriffsschutz (z. B. RFID), Kommunikationsschnittstellen (LAN/WLAN/OCPP), Schutzart für Außenmontage und die Frage, ob PV-Überschussladen sinnvoll ist. In diesem Beitrag vergleichen wir vier Modelle, die häufig nachgefragt werden: Delta AC MAX Basic, EM2GO, Ultimate Speed und Sungrow.

1) Delta AC MAX Basic – robust & „klassisch“ für feste Installationen

Die Delta AC MAX Basic ist eine kompakte Wallbox für Innen- und Außenbereiche. Laut Hersteller ist sie für dreiphasiges Laden bis 22 kW ausgelegt, mit Schutzart IP55 und Stoßfestigkeit IK09. Der Zugang kann über einen integrierten Schlüsselschalter abgesichert werden – praktisch, wenn nicht jeder frei laden soll.

  • Ladeleistung: bis 22 kW (3-phasig), je nach Ausführung/Parametrierung
  • Outdoor-Tauglichkeit: IP55 (Herstellerangabe)
  • Zugriff: Schlüsselschalter (modellabhängig)
  • Typische Stärke: einfache, robuste Lösung ohne „App-Fokus“

2) EM2GO – viele Schnittstellen, Backend/Abrechnung & Lastmanagement

EM2GO positioniert sich stark über Funktionen: Je nach Modell sind LAN/WLAN, RFID, OCPP 1.6 sowie (modellabhängig) Mobilfunk und MID-Zähler verfügbar. Das ist besonders interessant für Mehrparteienhäuser, Unternehmen oder überall dort, wo Abrechnung, Backend-Anbindung oder Lastmanagement eine Rolle spielt.

  • Ladeleistung: bis 22 kW (modellabhängig, oft einstellbar)
  • Kommunikation: je nach Modell LAN/WLAN, OCPP 1.6, teils 4G/RS485/Modbus
  • Zugriff: RFID
  • Optionen: MID-Zähler (modellabhängig), lokales Lastmanagement (modellabhängig)

3) Ultimate Speed (Discounter-Wallbox) – Preis/Leistung, aber weniger „smart“

Die Ultimate Speed Wallbox (bekannt aus dem Discounter-Umfeld) ist vor allem wegen des Preises beliebt. In einem ADAC-Test zur Ultimate Speed Wallbox 11 kW (USWB 11 A2) werden u. a. 11 kW Ladeleistung, RFID, IP65 und ein 5 m Typ-2-Kabel genannt. Eine App/Backend-Anbindung ist bei dieser Geräteklasse häufig nicht der Fokus – dafür ist die Bedienung oft bewusst „schlank“ gehalten.

  • Ladeleistung: 11 kW (ADAC-Angaben zum Modell USWB 11 A2)
  • Ausstattung: RFID, Display
  • Outdoor-Tauglichkeit: IP65 (ADAC-Angabe)
  • Kabel: 5 m Typ-2 (ADAC-Angabe)

4) Sungrow – spannend bei PV, Speicher & „Energy-Ökosystem“

Wenn Sie Photovoltaik (und ggf. Speicher) haben oder planen, ist Sungrow oft besonders interessant. Für den Sungrow AC22E-01 nennt ein Datenblatt u. a. eine AC-Ladeleistung bis 22 kW (3/N/PE 230/400 V) sowie typische System- und Managementfunktionen (produkt-/setupabhängig). In der Praxis wird Sungrow häufig gewählt, wenn eine abgestimmte Lösung aus Wechselrichter, Speicher und Wallbox gewünscht ist.

  • Ladeleistung: bis 22 kW (AC, modellabhängig)
  • Stärke: naheliegende Wahl im PV-/Speicher-Setup (Ökosystem-Gedanke)
  • Hinweis: konkrete Funktionen (z. B. App, PV-Überschuss, Lastmanagement) hängen von Modell/Version und Konfiguration ab

Direktvergleich in der Praxis: Worauf es wirklich ankommt

  • Nur „laden“ oder auch steuern? Wenn Sie Abrechnung/Backend/OCPP benötigen, sind EM2GO-Modelle meist stärker als reine „Basis“-Wallboxen.
  • PV-Überschuss sinnvoll? Bei PV-Anlagen lohnt sich häufig eine Wallbox, die sich gut ins Energiesystem integrieren lässt (z. B. im Sungrow-Umfeld).
  • Außenmontage: Achten Sie auf IP-Schutz (z. B. IP55/IP65) und Montageort (Witterung, Kabelwege, Schutz vor mechanischer Belastung).
  • Zugriffsschutz: RFID oder Schlüsselschalter ist wichtig, wenn Dritte nicht mitladen sollen.
  • 11 kW vs. 22 kW: 11 kW reicht vielen Haushalten. 22 kW kann sinnvoll sein, wenn Fahrzeuge/Lastprofil passen – entscheidend ist die Elektroinstallation und die Abstimmung vor Ort.

Empfehlung nach Zielgruppe

  • Einfach & robust (ohne viel App/Backend): Delta AC MAX Basic
  • Mehrparteien/Abrechnung/Backend/Lastmanagement: EM2GO (passendes Modell auswählen)
  • Budget-Option fürs Einfamilienhaus: Ultimate Speed (11 kW, schlankes Feature-Set)
  • PV-/Speicher-Orientierung: Sungrow (insbesondere, wenn ohnehin Sungrow-Komponenten geplant sind)

Unsere Empfehlung vom Elektromeister

Welche Wallbox wirklich zu Ihrem Hausanschluss passt, hängt nicht nur vom Modell,
sondern von Leitungsquerschnitt, Absicherung und Nutzung ab.
Als Elektromeisterbetrieb beraten wir Sie herstellerunabhängig
und übernehmen Planung, Anmeldung und fachgerechte Installation.

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Häufige Fragen zum Wallbox Vergleich

Welche Wallbox ist die beste für ein Einfamilienhaus?

Für Einfamilienhäuser ist meist eine robuste Wallbox mit 11 kW oder 22 kW sinnvoll. Entscheidend sind Hausanschluss, Leitungsquerschnitt, Absicherung und ob mehrere Nutzer laden. Eine kurze Vorabprüfung durch den Elektromeisterbetrieb verhindert Fehlkäufe und unnötige Umbauten.

Welche Wallbox eignet sich am besten für Photovoltaik?

Für Haushalte mit Photovoltaikanlage lohnt sich eine Wallbox, die PV-Überschussladen unterstützt oder sich gut in ein Energiemanagement integrieren lässt. Ob das bei Ihrem Setup funktioniert, hängt vom Wechselrichter, ggf. Stromspeicher und der gewünschten Steuerung ab.

11 kW oder 22 kW – was ist besser?

11 kW reichen für die meisten privaten Anwendungsfälle aus und sind oft die wirtschaftlichste Lösung. 22 kW kann sinnvoll sein, wenn das Fahrzeug häufiger schnell nachladen soll und die Elektroinstallation dafür ausgelegt ist. Wichtig ist die fachgerechte Auslegung von Schutz- und Schaltkomponenten.

Benötige ich eine Genehmigung für eine Wallbox?

In Deutschland sind Wallboxen mit 11 kW in der Regel meldepflichtig, 22 kW häufig genehmigungspflichtig. Die Anforderungen können je nach Netzbetreiber variieren. Ein Elektromeisterbetrieb übernimmt die Abstimmung und die erforderlichen Schritte für Sie.

Was kostet die Installation einer Wallbox ungefähr?

Die Kosten hängen stark von der vorhandenen Elektroinstallation ab (Leitungslänge, Wanddurchbrüche, Absicherung, FI-Schutz, Zählerplatz). Am zuverlässigsten ist eine kurze Vor-Ort-Prüfung oder eine Angebotsaufnahme anhand von Fotos vom Zählerschrank und dem geplanten Montageort.

Welche Funktionen sind wirklich wichtig (RFID, App, OCPP)?

Für private Haushalte reicht oft eine einfache Bedienung mit Zugriffsschutz (z. B. RFID) aus. OCPP und Abrechnung sind vor allem für Unternehmen und Mehrparteienhäuser relevant. App-Funktionen sind sinnvoll, wenn Sie Ladezeiten steuern, Auswertungen sehen oder PV-Laden optimieren möchten.

Installation & Sicherheit: Warum der Fachbetrieb zählt

Eine Wallbox ist kein „Steckerprodukt“. Leitungsquerschnitt, Absicherung, Fehlerstromschutz, Montageort, Netzform und ggf. Lastmanagement müssen sauber geplant werden. Eine fachgerechte Installation sorgt für Sicherheit, stabile Ladeleistung und saubere Dokumentation – gerade im Raum Treuchtlingen, Weißenburg, Gunzenhausen, Eichstätt bis Ingolstadt.

Tipp: Lassen Sie vor dem Kauf kurz prüfen, welche Ladeleistung bei Ihnen sinnvoll ist und welche Zusatzfunktionen (RFID, App, PV-Überschuss, Backend/OCPP) wirklich benötigt werden.

Kontakt & Beratung

Sie möchten eine Wallbox installieren lassen oder sind unsicher, welches Modell zu Ihrem Hausanschluss passt? Wir beraten Sie transparent und übernehmen die fachgerechte Montage inkl. Prüfung und Inbetriebnahme.

Hinweis zur Vergleichbarkeit: EM2GO und Sungrow gibt es in mehreren Varianten/Versionen. Für eine belastbare Entscheidung sollten die konkreten Modellnummern (Kabel vs. Buchse, 11 kW/22 kW, MID ja/nein, OCPP ja/nein) vorab festgelegt werden.